Trekking am Pik Lenin (jetzt Pik Manas auf kirgisisch bzw. Abuali Ibni Sino auf tadschikisch)

Panorama von unserem Zelt am Camp1

Johannes hat in Sary Tash Radler vor einem Guesthouse gesehen –> nix wie hin. Er hatte eine gute Spürnase, nette Gespräche, super Mittagessen dort im Guesthouse, schelles WLAN zum Mails checken und schnell war auch ein Transport zum Pik Lenin Basecamp organisiert. Jetzt hieß es umpacken, Rucksäcke richten, essen besorgen, damit die Wandertage passen.
Kurz vor dem Basecamp fanden wir ein nettes Plätzchen an einem See auf einer Edelweißwiese. Am nächsten Tag wachen wir auf und staunen über das Weiß auf und um unser Zelt. Schnee hat die Landschaft total verwandelt, die Sonne schleckt dann aber schnell das meiste Weiß wieder weg. Dennoch wandern wir im Scheematsch hoch zum Camp 1. Johannes genießt den grandiosen Blick auf die Gletscher, Birgit kämpft etwas mit dem großen Rucksack 😁
Bei leichtem Schneetreiben kommen wir oben an. Birgit ist entsetzt wie hässlich dieses Camp aussieht, viel Müll und viel Zeltgerippe. Wir sind gegen Ende der Saison hier, wie schlimm mag es erst sein, wenn hier voller Betrieb ist. Neben Jenny aus Liechtenstein und Jonas aus der Schweiz, die den Pik Lenin als Ziel haben, stellen wir unser Zelt auf. Sie servieren uns zur Begrüßung Kaffee, Tausend Dank euch Beiden!!
Unsere Schlafsäcke halten uns trotz kalter Nacht kuschlig warm und dank Johannes unermüdlichen Energie mit dem Kocher, ist auch für das leibliche Wohl gesorgt – erster Gang: Hühnerbrühe, zweiter Gang: Leckere Paella von Travellunch, Dessert: Mousse au chocolate vom gleichen Anbieter.

Am Tag darauf besteigen wir den Pik Kholm (4710Hm) und den Pik Iukhina oder Panoramic (5090Hm), leider hängen Wolken vorm Pik Lenin, aber die Aussicht auf den Gletscherbruch etc. sind atemberaubend. Die Höhenmeter haben sich gelohnt!! Zur Belohnung gibts zurück am Zelt den letzten Bio-Kaffee – so langsam gehen unsere aus Deutschland mitgebrachten Vorräte zur Neige. Es bleibt auch Zeit zum in der Sonne liegen und das atemberaubende Panorama hier oben zu genießen.
Wir verabschieden uns tags drauf von Jenny und Jonas, viel Glück für euren Gipfelversuch die nächsten Tage, und wandern zurück ins Tal und können uns kaum vom Blick auf die Eisriesen lösen.

Wir freuen uns sehr auf die Dusche und auf das Abendessen im Muras Guesthouse. Hier bleiben wir auch einen Pausentag, können die Waschmaschine nutzen, uns selbst und unseren Blog pflegen, Kommunikation mit Zuhause, uns erholen und noch von Ferne auf den Pik Lenin blicken.arbeiten am Blog.jpg

Ainora, die das Guesthouse leitet ist eine geniale Köchin und hält alles super in Schuss – sehr zu empfehlen!!!

Nur noch 2 Pässe und knapp 180 km bis Osh.

 

 

 

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