​Der Weg zum Issykkul-See

Richtung Issykkul mussten auch wieder einige Pässe bezwungen werden,  tief gings in einen wunderschönen Canyon (aufgrund seiner vielen Serpentinen, so sagt man, wurde dem Pass der Namen „22 Papageien-Pass” verliehen) nach unten,  was heißt hinterher wieder hoch.

 

 

 

bergab dauert es auf schlechten Straßen fast genauso lange wie hoch

Und immer so weiter.

Aber jeder Radtag hat mal ein Ende und einen neuen schönen Zeltplatz haben wir noch immer gefunden. Wenn möglich am Wasser, Korperpflege ist sehr wichtig 😀

 

 

 

 

Abwechslung gibts in der Outdoorküche leider eher selten. Nudeln mit Tomatensauce, Pasta mit Gemüse oder wenn erhältlich mit Dosenfleisch, zur Abwechslung geht das Ganze natürlich auch mit Reis.

Die Pferde, die uns stets beim Kochen zuschauen haben auch immer nur Gras 😂
Und dann endlich haben wir den Issykkul erreicht.

 

 

 

Zitat aus unserem Reiseführer :

„Wenn die Rede auf Kirgistan kommt, so fällt fast allen spontan dieser See ein, und viele fügen träumerisch hinzu: “die Perle des Tien Schan …”.Es liegt nicht nur an seiner Größe, dass der See so bekannt ist. Immerhin würde der Bodensee flächenmäßig elfmal in den 6236 Quadratkilometer großen Issyk Kul passen, volumenmäßig sogar sechsunddreißigmal! Der Issyk Kul ist mit einer maximalen Tiefe von 692 Metern und einer mittleren Tiefe von immerhin 270 Metern einer der tiefsten Seen der Erde. Entscheidend für den Ruhm des Gewässers dürfte jedoch seine sprichwörtliche Schönheit sein. Auf 1609 Metern Höhegelegen, wird er umrahmt von den auch im Sommer schneebedeckten Vier- und Fünftausendern der Gebirgsketten des Kungej Alatoo (”der Sonne zugewandtes buntes Gebirge”) im Norden und des Terskej Alatoo (”dem Schatten zugewandtes buntes Gebirge”) im Süden. Dieser Kontrast ist es vor allem, der den See so anziehend macht. Dazu kommen die schier endlosen Reihen turmhoher schlanker Pappeln, die die Straßen in den Dörfern und auch zwischen ihnen säumen, und die Obsthaine, darunter vor allem die Aprikosen, deren Laub im Herbst feuerrot mit dem Himmelsblau und den verschneiten Gipfeln kontrastiert. Ein angenehmes Mikroklima mit warmen Sommern und vergleichsweise milden Wintern sowie rund 2700 Sonnenstunden im Jahr kommt dazu. Die ganze Gegend strahlt eine südländische Heiterkeit und Gelassenheit aus.

Man sagt, dass nur der Baikalsee noch klareres, saubereres Wasser hat. Und wirklich, wenn man hier schwimmen geht, kann man ohne Probleme den Grund erkennen, auch wenn das Wasser, schon zehn Meter tief ist.“

Am See wurde es wieder wärmer und so konnten wir uns den Staub  und drn Schweiß der letzten vielen Kilometer mit einem Bad im Issykkul wegspülen.

Das Wasser war angenehm,  wenn der Wind beim Rauskommen nicht wäre. Aber kein Genuss ohne Reue, keine Höhenmeter ohne Schweiß, keine Tiefenmeter ohne Gegenwind 😀

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