Bilder vom Viehmarkt in Karakol

Und schließlich waren wir noch auf dem „legendären“ Viehmarkt, der jeden zweiten Sonntag vom Morgengrauen an Einheimische wie Touristen in seinen Bann zieht. Man muss wirklich zeitig hierher kommen, denn um 10 Uhr ist schon fast alles vorbei. So wie die Männer heute hier ihre Fettsteiß-Schafe anpreisen, ihre Pferde, Klepper und Rösser, ihre Rinder und Ziegen sowie jede Menge Zubehör wie Zaumzeug und Ackergerät, so hat das schon vor 100 und 200 und 500 Jahren stattgefunden: das Prüfen und Abschätzen, Feilschen, Fachsimpeln Schwatzen, der Kauf und das Wegzerren oder Verladen der Tiere. Dieser Markt ist nichts für schwache Nerven, aber es ist das Leben der Kir gisen in Reinkultur – eines immer noch von Viehzucht lebenden, im Sommer auf die Bergweiden ziehenden Volkes.

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