Der Nordosten Irans

Es ist schon erstaunlich wie sehr sich die Landschaft von Tag zu Tag verändern kann.
Bei uns wird sie nun karger und bergiger! Die Safranfelder weichen Kartoffel – und Kleefeldern. In Bojnurd treffen wir Mohsen. Er organisiert im Iran Touren (per Auto, per Rad oder Wanderungen) und ist Mitglied einer Facebook Gruppe mit dem Namen „Overland in Iran“. Für seine Facebook Seite gibts noch schnell ein gemeinsames Foto.

Es wird nun zunehmend schwieriger einen Zeltplatz zu finden, immer sind Leute da, ob Ziegenhirten oder Bauer. Und es ist noch komplizierter zu erklären, dass Zelten voll in Ordnung für uns ist. Wie bekloppt muss man sein, um bei der Kälte im Zelt zu schlafen. Wir ernten ungläubiges Kopfschütteln, aber irgendwann lassen Sie uns dann doch in Frieden unser Zelt aufschlagen.
Wir werden unterwegs von wirklich jedem gefragt ob wir Instagram oder Telegram haben. Oldfashioned wie wir sind haben wir „nur“ WhatsApp. Dafür werden dann Telefonnummer getauscht und so sammeln wir Nummer für Nummer, unser Adressbuch wird voller und voller. „Kein Problem, ihr könnt bei uns schlafen, meldet euch nur wenn ihr was braucht“.
So gehen über WhatsApp Zeilen hin und her, die Iraner garnieren ihre Nachrichten mit Emojis, Blumen und Herzchen, wow, da muss man sich beim antworten echt ran halten, um da mitzuhalten. 😀😍😘🤗😂😁
Regelmäßig halten Autos und wir finden uns umringt von der ganzen Großfamilie für ein Erinnerungsfoto.

Aus den fahrenden Autos werden uns Tüten mit Obst gereicht – was für eine Gastfreundschaft.

„Welcome in Iran“ tönt es von allen Seiten, fast wird’s zuviel.

Bis zum Kaspischen Meer müssen wir über die östlichen Ausläufer des Elburzgebirges. Hier oben ist es kühl und nachts richtig kalt. In der Nacht kurz hinter Ashkanee müssen wir morgens eine dünne Schicht Eis vom Zelt schütteln. Wir sind unsren Daunenschlafsäcken so dankbar. Gut auch, dass wir die beiden Schlafsäcke zusammen zippen können . So habe ich mit Johannes eine prima Wärmflasche mit 2 Ohren und nie kalt!!
Die 40 km bis zum Pass ziehen sich sehr. Die Straße verläuft breit und langweilig nach oben und wir hören das erstmal beim Radeln Musik. Vielen Dank Holger und Karin für euren Musikmix, Climbing Power hat beim Anstieg geholfen. Runter dann mal wieder mit Gegenwind, der die Augen tränen lässt. Kurz vorm Golestan Nationapark treffen wir auf Said, einem iranischen Fernradler. Er ist in Istanbul gestartet und nach Georgien und Aserbaidschan nun hier im Nordosten Irans unterwegs. Eigentlich kommt er aus Shiraz, wollte aber die anderen Ecken seines Landes entdecken. Von Mashhad will er durch die Wüste Lut Richtung Süden radeln. Jetzt im Herbst /Winter ist das möglich. Sonst ist die Lut die lebensfeindlichste und unwirtlichste Wüste und hat im Sommer Temperaturen bis 70 Grad. Schnell haben wir mit Said Telefonnummern getauscht, Tips von ihm für mögliche Warm-Shower-Hosts (Couch-Surfing für Radler) bekommen.Für Sari hat er uns Reza empfohlen. Mit Reza haben wir Kontakt aufgenommen und freuen uns, ihn in ein paar Tagen kennen zu lernen. Dann schnelle Verabschiedung, jeder muss noch einen Schlafplatz finden. Wir finden ein nettes Plätzchen für unser Zelt kurz vorm Parkbeginn, er findet einen Schlafplatz in einem Gebetsraum der nächsten Tankstelle. Als Tip für mögliche Nächtigungsstellen nennt Said uns noch den roten Halbmond. Die hätten dort immer freie Zimmer für Radfahrer.

Durch den Golestan Nationapark führt uns die W 22 durch eine superschöne Schlucht stetig nach unten. Wir fahren durch dichte Wälder.

Nach den trockenen steppenartigen Landschaften ein Augenschmaus – sieht fast aus wie daheim 😀.
Der Golestan-Nationalpark besteht seit 1967 und ist Irans ältester Nationalpark. Er enthält erstaunlich unterschiedliche Landschaften von kaspischen Wäldern im Westen bis zu den Steppen des Ostens bei Höhenunterschieden zwischen 2400 und 450 Metern. Die Pflanzenwelt reicht von Parrotia-Eisenbäumen über kaukasische Erlen, Zelkoven und Flügelnüsse bis zu wildem Safran, Tulpen und Orchideen wie Cephalanthera Caucasica. Es gibt Bezoarziegen, Urial-Wildschafe, Kropfgazellen, einheimische Hirsch- und Reharten und vereinzelt Braunbären, Leoparden und Wildkatzen, Steinadler, Lämmergeier, Falken sowie Bussarde. Auf die „gefährlichen“ Tieren wird an der Straße durch etliche Schilder hingewiesen. (Bear habitat….)

Die Straße und ihr Hochwasserschutzwall schlägt eine breite Schneise in den Nationalpark und trennt rechts von links. Keine Ahnung wie all die „wilden“ Tiere über die Straße und Populationen sich vermischen sollen.
Viel zu schnell sind wir durch diese tolle Landschaft bergab gebraust und erreichen im Tiefland riesige Ackerflächen. An einem Straßenstand erstehe ich noch ein knielanges Oberteil mit passendem Kopftuch. Jetzt habe ich noch eine Garnitur zum Wechseln und bin immer korrekt gekleidet. An dem Stand wird auch Honig verkauft und wir nehmen ein Glas davon mit (der Honig war doppelt so teuer wie Kleid und Tuch zusammen)!

Kurz vor Gombat-e Kavus beginnt es zu regnen. Völlig nass, verspritzt und versifft kamen wir im Zentrum von Gombat-e Kavus an. Dort besichtigten wir, so nass wir waren, noch schnell den Grabturm, das Wahrzeichen des Ortes.
Der Grabturm Gonbad-e Qabus, der aus dem Jahre 1006 stammt, ist die einzige bedeutende Sehenswürdigkeit der Stadt (seit 2012 Weltkulturerbe).

Hier Zitat aus dem Reiseführer: „Er ist der älteste erhaltene Ziegelturm seiner Art und zählt durch seine monumentale, strenge Architektur zu den beeindruckendsten Bauwerken Irans. Der zylindrische Ziegelturm mit spitzem kegelförmigem Dach ragt bis zu einer Höhe von fast 55 Metern empor. Durch den geringen Außendurchmesser von 14 Metern, der sich dort um drei Meter verbreitert, wo die prismatischen Pfeiler vorspringen, wird das Emporstreben des Bauwerks besonders betont. Hinzu kommt, dass der Turm auf einem künstlichen Hügel steht, der sich 15 Meter über das flache Umland erhebt.“
Und von DIESEM Hügel hat Johannes ein Café entdeckt. Versifft und triefend haben wir dort nen Cappuccino geschlürft (da war die Welt schon fast wieder in Ordnung) und geniales Eis geschlotzt (Eissorten, die es bei uns nicht gibt, da wir kein Farsi sprechen und schon gar nicht lesen können, und der Mann in der Eisdiele kein Englisch konnte, haben wir auf gut Glück jeder 2 Kugeln ausgesucht. Der Geschmack nach Rosenwasser, Safran und Pistazien, ganz dunkle Schokolade, unbeschreiblich aber mmmnnh super!!!) und jetzt war die Welt wieder voll in Ordnung.
Das einzige Hotel im Ort, denn wir hatten wegen des Regens beschlossen kein Zelt aufzustellen, lag aber noch weit entfernt am Ortsrand.
Das Hotel haben wir dann im letzten Tageslicht erreicht. Dort konnten wir uns, unser Gepäck und die Klamotten wieder auf Vordermann bringen – war auch echt nötig!
Die Wäscheleine und die Miniwäscheklammern, ein fester Bestandteil unsrer Radreiseausrüstung, kamen mal wieder zum Einsatz. Und dank der Heizung im Zimmer war tagsdrauf auch alles wieder trocken und einsatzbereit.
Von Gonbad-e Kavus radelten wir Richtung Aq Kala, Johannes wollte, den im Reiseführer angepriesenen, Alexanderwall sehen.
Oh welch Enttäuschung 😂😂😂
Im Reiseführer steht:“Von Aq Qala aus kann man auch eine Fahrt entlang den Resten der Mauer von Gorgan (Divar-e Gorgan) unternehmen, die wegen ihrer monumentalen Ausmaße auch Alexanderwall (Sadd- e Iskander) genannt wird. Hier verläuft die Straße parallel zu den ehemaligen Befestigungsanlagen, die an zwei von einem Graben getrennten Erdwällen zu erkennen ist“
Gesehen haben wir eigentlich fast nichts, und das was wir gesehen haben, sah wie viele der üblichen Bewässerungsgräben aus. 😂
In AqKala haben wir fürs Abendessen eingekauft, und als Johannes im Laden verschwindet, umringen mich draußen bei den Rädern plötzlich viele Neugierige. „Wo kommst du her, wie findest du den Iran“, mit Händen und Füßen unterhalten wir uns. Einige Jüngere die etwas englisch können übersetzen die Fragen und Antworten hin und her. Hier kann ich meinen Satz:“ man Iran ra dustaram „(ich mag den Iran sehr) loswerden. Ein freudiges Lächeln erscheint auf den Gesichtern.

„Bleibt doch, ihr könnt bei mir schlafen “ Herzliche gemeint, aber „Tarof“. Das merkt man daran, dass, als wir sagen wir wollen wirklich weiter, keiner mehr ernstlich nachhakt.
Tarof ist etwas sehr kompliziertes und wir müssen das Ganze auch erst lernen. Die Gastfreundlichkeit der Iraner verlangt, dass sie erstmal Bezahlung ablehnen, dich zum Übernachten einladen, … . Das geht dann hin und her. Das kann ich nicht annehmen, doch, nein, doch. Wenn nach dreimal das Angebot immer noch steht, ist es wirklich ernst gemeint. So lehnte der Wirt im Restaurant erstmal die Bezahlung ab, hat das Geld aber dann doch genommen.

Turkmenische Straßenhändler

Turkmenische Straßenhändler

Im Gegensatz zu dem im iranischen Straßenbild sonst vorherrschenden schwarzen Tschador tragen die Frauen hier häufig Umhänge mit farbigen Mustern und große geblümte Kopftücher. Es ist schön etwas Farbe in dem ganzen Schwarz! Auch heute war es wieder etwas unterhaltsam mit der Schlafplatzsuche. Ca. 5 km hinter Aq Kala sind wir in einen Feldweg abgebogen, um dort versteckt zwischen Granatapfelbäumen zu zelten. Aber irgendwie taucht immer irgendwer aus dem Nichts auf. Der Bauer, der plötzlich vor uns steht, deutet uns, draußen wäre es viel zu kalt. Wir gestikulieren, wir haben ein gutes Zelt und Schlafsäcke. Nach etwas Hin und Her zeigt er uns einen geeigneten Platz, hilft ganz neugierig beim Zeltaufbau.
Verschwindet aber doch plötzlich. Endlich Kopftuch runter, Kaffee kochen.

Als wir so gemütlich unsren Kaffee schlürfen kommt er wieder, will schauen was wir so treiben. Wir teilen Kaffee und Kekse (es gibt hier tolle Bäckereien für Süßkram) mit ihm. Irgendwann verschwindet er wieder. Kurze Zeit später kommt er zurück und bringt einen Kanister voll Wasser. Super, heute können wir bequem Geschirr spülen! „Merci“, „ali“ ( das heißt super). Wir beginnen zu kochen, endlich Ruhe, aber jetzt kommt er mit seinen drei Kindern, denn die wollen die „verrückten“ Deutschen, die im Zelt schlafen, auch sehen. Wir verschenken an die Racker unsre letzten Törtchen, zeigen Zelt und Pipapo und die Neugierde ist befriedigt. Dachten wir!
Mit dem Bauch voller Spaghetti sitzen wir im Zelt und studieren Reiseführer und Landkarte, da rufts von außen. Unser netter Bauer bringt Reis und angebratene Leber. Oh wir sind schon sooo satt! Herzlichen Dank, aber wir wollen wirklich nichts mehr, nein wir haben wirklich keinen Hunger, ja, es geht uns hervorragend. Erst nachdem wir ein Stück Leber probiert haben, nimmt er seinen Teller, und mit viel „Merci“ und „koda hafez“ ist wieder Ruhe. Aber nur kurz. Wir sind ganz vertieft in einen Reisebericht von Johanna und Arne (mit-radeln), die hier vor ein paar Monaten geradelt waren, als es vorm Zelt wieder laut wurde. Jetzt war die Frau des Bauern mit dem ältesten Sohn da. Lautstark wollte sie uns etwas erzählen, wir konnten aber beim besten Willen nicht verstehen was. Nachdem sie einmal durchs Zelt geleuchtet hatte und sich alles gaaanz genau angeschaut hat, ist sie dann unter brummeligem Palawer gegangen. Mal schauen wer gleich noch vorm Zelt auftaucht.
Es ist 21:30, wir liegen schon gemütlich in den Schlafsäcken, da sehen wir Licht flackern und Stimmen nähern sich. Blinzelnd schaue ich vors Zelt. Oh welch Uberraschung, jetzt steht die gesamte Großfamilie (Oma,Opa, Anverwandte😉) mit Taschenlampen vorm Zelt. Selbst die „Hutzeloma“ mit dem Krückstock will sich das unverhoffte Schauspiel mit uns Radlern nicht entgehen lassen. Dass ich weder Kopftuch, noch Kleid sondern nur meine Schlafklamotten trage scheint keinen zu stören. Nachdem jeder einmal ins Zelt und auf den schon eingemummten Johannes schauen durfte haben sich alle mit viel Trara verabschiedet. Schade nur, dass ich nicht verstanden habe was sie mir alle sagen wollten.
Wenn man sich nach einem Radltag etwas Ruhe wünscht, ist diese Interesse nicht immer leicht zu ertragen. Wir fahren früh weiter, um nicht nochmal in die Familien Neugierde zu geraten.

Neben den Straßen sehen wir jeden Tag tote Tiere (Füchse, Hunde und einen toten Esel) liegen. Das Raubtier auf 4 Rädern fordert seinen Tribut. Wir haben gelesen, dass der Iran in der Statistik der Verkehrstoten sehr weit oben liegt. Die Autos rasen, scheren aus, biegen ohne Blinken spitz ab und schneiden uns oft, überholen im Überholverbot, auf 2 Spuren fahren mindestens 3 Autos nebeneinanderher. Mit all den Saipas, Zamyads etc. wird alles transportiert was man sich nur vorstellen kann. Zweibeiner, Vierbeiner (Ziegen, Schafe und Kühe, auch in 2 Etagen), riesige Mengen von riesigen Säcken und Strohballen in solchen Mengen, dass man die Autos kaum mehr sieht. Es wird beladen bis die Achsen knarzen. Und dann wird Gas gegeben und gehupt. Oft winken wir den hupenden Autos zurück und wissen gar nicht so genau ob nun wir oder die anderen Autos gemeint sind.

In Bandar -e-Torkaman, kurz vor dem kaspischen Meer, essen wir (mal wiedet😂) Kebab zu Mittag. Plötzlich hält ein Auto, 3 Männer steigen aus und halten uns irgendwelche Ausweise unter die Nase. Da könnte alles stehen, Farsischrift ist für uns wie chinesische Schriftzeichen. Na gut auf dem schlechten Foto ist ein Herr in Uniform zu sehen. Bitte Pässe zeigen heißt es. Zivilstreife? Etwas komisch ist uns schon. Wir holen ganz brav Pass und Visum, alles wird abfotografiert. Das war’s. Die Herren verschwinden genauso plötzlich wie sie aufgetaucht sind. Es bleibt ein seltsames Gefühl zurück.
Das kaspische Meer (größter See der Erde) hatten wir uns anders vorgestellt. Das Ufer besteht hier aus Schlamm und man kommt gar nicht ans Wasser. Nur auf Stegen kann man etwas näher ran ans Wasser. Mit uns sind noch etliche Schaulustige und Luftschnapper hier, es ist Donnerstag und somit Wochenende. Studentengruppen lassen sich mit kleinen Booten zur nahen Insel schippern. Es werden Selfies gemacht, das Kopftuch bedeckt kaum den Hinterkopf und von wegen Oberteil bis kurz übers Knie. Figurbetonte hippe Oberteile. Das Styling unterscheidet sich nicht von unseren Youngsters. Neben der gutgelaunten Studenten Gruppe steht die klassische Familie (ganz traditionell gekleidet und die Frauen „eingepackt“) in der Schlange der Fähre. Hier werden Gebote und Verbote genau ausgelotet. Im privaten Bereich lässt Teheran viel gewähren, öffentlich ist die Kontrolle streng.
In der Natur können kleine Freiheiten gelebt werden, da gibt es keine Sittenpolizei. Schnell das Kopftuch weg, Männer und Frauen ungezwungen zusammen, schon mal Alkohol raus (wo immer der herkommt) und fröhlich ausgelassen sein. Etwas bedrückend zu sehen, das es diese Freiheiten nur inoffiziell gibt.

Hier noch der Bildungsteil:
Das Kaspische Meer ist mit 1200x 400 km der größte See der Erde, liegt 28 m unterm Meeresspiegel und ist sehr fischreich (Stör). Hier wird zudem Erdöl gefördert.

Kurz vor Bandar-e- Gaz finden wir seit langem mal wieder einen ruhigen Zeltplatz im Grünen -dank der Ziegen fast schon Golfrasen- nahe am See! Es ist wärmer und der nachmittägliche Kaffee schmeckt im Sonnenschein und auf grüner Wiese besonders gut!!

Nach einem kurzen Abstecher an die Küste bei Bandar -e-Gaz, beschließen wir sobald als möglich von der nervenden Straße wegzukommen und einen Bus nach Sari zu nehmen. Und tatsächlich in der nächsten Ortschaft müssen wir nur 5 Minuten auf einen Bus warten. Wir radeln von Sari ans Wasser. Hier am Meer stand zur Zeit der Safawiden um ca 1600 der Sommerpalast des Shah Abbas I, der sonst in Isfahan residierte. Vom Palast ist leider nichts mehr erhalten. Aber die dazugehörige Moschee kann besichtigt werden – was sich echt lohnt! Direkt am Strand quartieren wir uns in einem Touristencamp ein und mieten ein kleines Appartement. Hier hat es nun Sandstrand, aber da Wochenende keine Ruhe. Über den Strand fahren die Autos direkt ans Wasser. Gepicknickt wird auf ner Decke direkt neben der Karre. Sehr romantisch!

Wir testen das Essen der Strandstände: Rote Beete, eingelegte Bohnen und eine Suppe, bei der wir nicht identifizieren konnten, was wir da gegessen haben. Neugierig wie ich nun mal bin, wollte ich das, was da alle essen, ausprobiere. Wäre jetzt nicht mein Lieblingsessen.

Nächster Tag, Wochenende vorbei,  der Strand gehört uns fast alleine! Sonne satt, Sandstrand und Wellenrauschen, und soooooviel Zeit, so fühlt sich Urlaub an!

Wir liegen im Sand, schauen den Fischern zu und genießen!

 

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